Line Up 2026

Mit einer Mischung aus tiefen Emotionen und roher Energie bringt Names like Burdens den Grunge und Alternative-Rock zurück auf die Bühne. Inspiriert von der Tiefe und Dunkelheit der 90er-Jahre-Ikonen, vereint die Band den Sound des klassischen Grunge mit frischen, modernen Einflüssen und einer eigenen, unverkennbaren Handschrift.
Names like Burdens erzeugen eine Atmosphäre, in der emotionale Lyrics und kraftvolle Gitarren auf dynamische Rhythmen treffen. Die Songs bewegen sich zwischen melodiöser Nachdenklichkeit und wütendem Kontrollverlust und schaffen dabei eine Klangwelt, die das Publikum in ihre Tiefen zieht. Jedes Stück erzählt eine Geschichte von Verlust, Schmerz und inneren Konflikten.




Die Zeile „Stand your ground and I guess you will make it through“ aus ihrer 2023 erschienenen ersten Single ist alles, was man wissen muss über die Leipzig-Erfurter Band Sellout Alley. Auf die Frage, warum sie so erfolgreich und gutaussehend sind, antworteten sie einst „weil wir so bodenständig sind“. Die Frage stellten sie sich selbst. Seit 2021 verfolgen Sellout Alley ein klares Ziel: Die eigene Seele an die Musikindustrie zu verkaufen! Dieter Bohlen hat aber bisher noch nicht angerufen. Naja, das kann auch so bleiben. Was nach Dosenbier aussieht, ist in Wirklichkeit ein musikalischer Champagner-Regen. Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keys – a la carte. Inhaltlich machen Gesellschaftskritik, Humor und auch eine Prise Blasphemie die Essenz der Band aus. Aber das kriegt eh niemand mit, sind ja alle mit Moshen beschäftigt.
Auf die triumphale Gründung folgten viele erste Male; die erste EP 2023, Gewinn des Thüringen Grammy 2023 – mitteldeutschlands größter Musikwettbewerb -, deutschlandweite-DIY-Tours, Clueso als Voract, Gewinn der Local Heroes Bahnhofbeats 2024, das erste Musikvideo, die erste zweite EP und noch mehr DIY Tours – Das ging ganz schön auf den Rücken – aber EGAL! Denn sie tun einfach alles für ihre Fans, für alle beide!



Nikita Curtis
In Zeiten wie diesen ist Trost eine rar gesäte Wohltat, derer nur die Wenigsten habhaft werden. Manche finden sie in materieller Akkumulation oder in der Arbeit an sich, in einem Dasein für die Karriere. Andere in Ignoranz und Zynismus
gegenüber allem was war und sein wird, dem Rückzug ins Private.
NIKITA CURTIS bieten einen differenzierteren Kompromiss: zielgerichteter Zorn und Desillusionierung, ja, aber mit einer Prise Resilienz fürs unbeirrte Weitermachen. Was bleibt sonst übrig? Was kann daraus erwachsen?
Die Debüt-EP „Where The Water Ends“ (2024) gibt eine klare Antwort: Musik und künstlerischer Ausdruck als Selbsttherapie. Mit einer roughen Interpretation des Post-Punk-Revivals zeigt das Quartett aus Leipzig, dass selbst in
ausweglosen Großwetterlagen jeder Regenschauer auch als Abkühlung vom heiß gelaufenen Alltagstrott gelesen werden kann. Die Wut hier ist ehrlich, gerade heraus. Jener lässig daher gezockte Groove, mit dem die Nachfahren der Punks in
den Achtzigern spielten, aber genauso – und der sitzt. Es ist die Renaissance eines Sounds, der zwischen Pandemien und Kriegen das Lebensgefühl einer Umbruch Generation spiegelt. Bittersüß ist er, bitter nötig aber auch.
